Was verdient ein Automobilkaufmann?
Automobilkaufleute beraten Kunden zu Neu- und Gebrauchtwagen, kalkulieren Angebote und begleiten Finanzierung, Zulassung und Übergabe – im Autohaus, bei Importeuren oder im Fuhrpark-/Flottengeschäft. Typische Aufgaben sind Bedarfsanalyse, Verkaufsgespräch, Auftragsabwicklung im Dealer-Management-System sowie Abstimmung mit Werkstatt, Teilelager und Versicherern; die duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Das Bruttogehalt hängt von Region, Betriebsgröße, Provisionsmodellen, Spezialisierung (Verkauf, Aftersales, Innendienst) und Erfahrung ab. Als Orientierung verdienen Ausgelernte in Deutschland 2026 oft etwa 3.100–3.700 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 950–1.280 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint die duale Ausbildung Automobilkaufmann/-frau; ausgelernt steht für tätige Fachkräfte. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Arbeitgeber, Region, Fixum und Provision, Spezialisierung und Erfahrung ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Automobilkaufmann verbindet Beratung, Verkauf und kaufmännische Abwicklung: Kundenbedarf klären, Fahrzeuge präsentieren, Preise und Konditionen verhandeln sowie Aufträge und Übergaben steuern. Zum Alltag gehören Showroom und Telefon, DMS und CRM, Abstimmung mit Werkstatt und Zulassung sowie Dokumentation – oft mit Umsatzzielen und hohen Anforderungen an Servicequalität, Transparenz und Verlässlichkeit.
- Kunden zu Neu- und Gebrauchtwagen beraten, Bedarfsanalyse durchführen und Probefahrten organisieren.
- Angebote kalkulieren, Finanzierungs-, Leasing- und Versicherungsoptionen erklären und Kaufverträge vorbereiten.
- Aufträge im Dealer-Management-System erfassen, Liefertermine koordinieren und Fahrzeugübergaben begleiten.
- Mit Werkstatt, Teilelager, Zulassung und Versicherern abstimmen sowie Reklamationen und Servicefragen klären.
- Verkaufsziele und CRM-Maßnahmen umsetzen, Bestandspflege und Nachbetreuung dokumentieren.
- Produkt-, Rechts- und Datenschutzwissen aktuell halten und Auszubildende bei Bedarf anleiten.