Was verdient ein Steinmetz?
Steinmetze und Steinbildhauer bearbeiten Naturstein und Kunststein: Sie sägen, schleifen, profilieren und versetzen Werkstücke für Fassade, Innenausbau, Grabmal, Treppe und Denkmalpflege – in Werkstatt und auf der Baustelle. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk, Betriebsgröße, Spezialisierung und Auftragslage ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Steinmetze in Deutschland 2026 oft etwa 3.150–3.750 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 980–1.320 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint die duale Ausbildung Steinmetz/-in und Steinbildhauer/-in; ausgelernt steht für tätige Steinmetze. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Erschwernis- und Montagezulagen, Betrieb, Region, Spezialisierung (z. B. Restaurierung, Grabmal, CNC) und Erfahrung ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Steinmetz liest Pläne und Vorlagen, wählt Material aus und bearbeitet Naturstein mit Handwerkzeug, Maschinen und zunehmend CNC. Zum Alltag gehören Maßgenauigkeit, Schleifen und Profilieren, Versatz auf der Baustelle sowie Abstimmung mit Kunden, Architekten und Bauleitung – oft körperlich fordernd, staubig und unter Termindruck bei Neubau, Sanierung und Friedhofsarbeiten.
- Naturstein und Kunststein sägen, schleifen, profilieren, bohren und nach Vorlage oder CAD-Daten bearbeiten.
- Werkstücke für Fassade, Treppen, Fensterbänke, Bodenbeläge, Grabmäler und Denkmäler fertigen und versetzen.
- Pläne, Schnitte und Schablonen lesen; Aufmaß nehmen und Maßgenauigkeit sowie Oberflächenqualität prüfen.
- Mit Kunden, Architekten, Bauleitung und anderen Gewerken abstimmen; Montage und Anschlüsse vor Ort ausführen.
- Maschinen und Werkzeuge pflegen, Staubschutz und Arbeitssicherheit einhalten und Materiallager organisieren.
- Restaurierungsarbeiten, Inschriften und feinbildhauerische Details gehören je nach Betrieb und Auftrag dazu.